Data Sciene Weiterbildung: Wenn Du mit dem Lernen beginnst oder dich entscheidest, deine Fähigkeiten zu verbessern, musst Du Dich für eine Lehrmethode entscheiden, die Dir am besten liegt. Ob es sich nun um das Erlernen einer Sprache oder um eine Schulung in Data Science handelt (übrigens gar nicht so weit entfernt von einer neuen Sprache, die es zu erforschen gilt), die Wahl der richtigen Unterrichtsmethode ist entscheidend! Ob Fernunterricht oder Präsenzunterricht, die Vielfalt der Anbieter macht die Entscheidung nicht leichter. Lass uns kurz auf die Vor- und Nachteile jeder dieser Anbieter zurückkommen.
Data Science Weiterbildung in Präsenzunterricht: Die gute alte Methode ?
Die Teilnahme an einem Präsenzkurs in Data Science bedeutet, sich in einem Umfeld zu bewegen, das von einer gemeinschaftlichen geistigen Stimulation angetrieben wird. Der gesunde Wettbewerb, der sich zwischen den Schülern entwickelt, spornt jeden zu Höchstleistungen an und ermöglicht auch gegenseitige Hilfe und Wissensaustausch. Der einfache Zugang zu einem Lehrer, der auf Fragen antworten kann, stellt sicher, dass jeder Lernende alles richtig versteht. Aus diesem Grund werden diese Art von Kursen in ihrer Gesamtheit absolviert und in fast allen Fällen mit einem Diplom abgeschlossen. Dennoch hat dieses traditionelle Lernen einige Nachteile, insbesondere im Zusammenhang mit dem Lernen von Data Science: Es gibt immer die Problematik der PC-Aufrüstung: Man braucht eine gute Rechenleistung und RAM-Speicher, Es müssen Fragen zu administrativen Rechten, zur Installation von Software und Bibliotheken usw. geklärt werden. Neben den Einrichtungsproblemen gibt es auch Probleme mit der Flexibilität. Präsenzunterricht ist an bestimmte Zeitfenster gebunden und erfordert manchmal zeitraubende Reisen, die oft nicht mit der Ausübung einer anderen Tätigkeit vereinbar sind. Es gibt auch keine Möglichkeit, die Ausbildung zu pausieren, was für einige ein Handicap bei der Durchführung ihrer persönlichen Projekte darstellt. Die COVID-19-Krise hat kürzlich eine inhärente Schwäche dieses Systems aufgezeigt: Die physische Präsenz kann nicht immer gewährleistet werden, auch wenn die Kurse per Videokonferenz – mehr oder weniger gut – die physischen Kurse ersetzen konnten. Auch wenn der Wettbewerb durch das Prinzip des physischen Klassenzimmers sicher ist, ist es auch für ein ungleiches Tempo verantwortlich: entweder das Tempo, das von den Spitzenreitern der Klasse vorgegeben wird, oder das Tempo, das von denjenigen vorgegeben wird, die Schwierigkeiten haben.Online-Ausbildung in Data Science: Eine gute Idee ?
Um diese Unflexibilität des Präsenzunterrichts zu überbrücken, haben sich in den letzten Jahren immer mehr 100 % Online-Kurse entwickelt. Sie haben den Vorteil, dass sie in Bezug auf Zeit, Tempo und Ort sehr flexibel sind. Alles ist der Wahl des Schülers überlassen. Leider bringt diese neue Freiheit auch neue Schlupflöcher mit sich. Diese Kurse, deren Rhythmus oft weniger verbindlich ist, nehmen im Allgemeinen mehr Zeit in Anspruch, da der Schüler seinen Lernkalender selbst verwaltet, ohne ihm immer Priorität einzuräumen. Darüber hinaus verlieren diese vollständig online durchgeführten Kurse oft an Qualität und Betreuung, da ihnen ein echter Lehrer fehlt, der dafür sorgt, dass seine Klasse ihn versteht. Die Kursunterlagen sind nicht immer auf den Schüler zugeschnitten und seine Fragen bleiben zu oft unbeantwortet oder die Antworten, die er erhält, sind zu wenig persönlich. Hinzu kommt ein hohes Maß an Automatisierung, insbesondere bei standardisierten Tests, die automatisch korrigiert werden, ohne viel für den Schüler zu bringen. Diese Schwierigkeiten, mit denen die Lernenden konfrontiert sind, erklären, warum die Abschlussquote von Onlinekursen deutlich niedriger ist als die von Präsenzkursen. Laut Le Figaro Étudiant würden nur 10 % der Schüler ihren Online-Kurs vom Typ Mooc abschließen… Diese Schwierigkeiten, mit denen die Lernenden konfrontiert sind, erklären, warum die Abschlussquote von Onlinekursen deutlich niedriger ist als die von Präsenzkursen.

